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Jeder kann etwas tun, auch
ich
Selbsthilfegruppe im Aufbau
für Betroffene mit einem Lymphödem-Leiden in Kloster Lehnin
Erstes Treffen am 27.01.2010, 14.00 Uhr, im Lothar-Kreyssig-Haus
des Luise-Henrietten-Stifts in Kloster Lehnin
Für den Aufbau einer Selbsthilfegruppe, Betroffene mit einem
Lymphödem-Leiden,
werden interessierte Betroffene gesucht, die sich nach der 1.
Zusammenkunft am 27.01.2010, dann regelmäßig treffen können.
Auf Initiative von Frau Dipl.-Med. Renate Reisner, (Fachärztin für
Innere Medizin und
Hausärztin in Kloster Lehnin) wollen wir Patienten, die unter einem
Lymphödem leiden,
die Möglichkeit geben, sich untereinander auszutauschen und sich
über das Krankheitsbild sowie Therapiemöglichkeiten zu informieren.
Das erste Treffen findet am:
27.01.2010, um 14.00 Uhr, im „Lothar-Kreyssig-Haus" (Konferenzraum),
Luise-Henrietten-Stift, Klosterkirchplatz 6, 14797 Kloster Lehnin,
statt.
Angehörige sind ebenfalls herzlich willkommen.
Interessierte Betroffene melden sich bitte bei:
Frau Dr. Reisner, Tel: 03382/707778
Frau Schenk, AWO Kontakt- und Informationsstelle für
Selbsthilfegruppen (KIS), 03329/612325
selbsthilfe-pm@awo-potsdam.de; www.kis-stahnsdorf.de
Was ist ein Lymphödem?
Ein Lymphödem ist eine Erkrankung des Lymphgefäßsystems. Das
Lymphgefäßsystem
ist für den Abtransport von Flüssigkeit und Eiweiß aus dem Gewebe
verantwortlich.
Kommt es zu einer Störung des Abtransportes bzw. der
Transportkapazität, bleibt die
Flüssigkeit und das Eiweiß im Gewebe zurück und es entsteht eine
Schwellung –
das Lymphödem.
Lymphödeme können angeboren sein. Sie können nach Unfällen,
Operationen und
Bestrahlungen - insbesondere auf Grund einer Krebserkrankung
- auftreten.
Sie können auch im Zusammenhang mit chronischen Gefäßleiden von
Venen und
Arterien, krankhafter Fettgewebsvermehrung (Lipödem) und durch
Rheuma oder andere
Ursachen entstehen.
Je nach Ausprägung des Lymphödems unterscheidet man 4 Stadien.
Im 3. oder 4. Stadium leiden die Patienten besonders unter starken
Veränderungen der
Gliedmaßen z. B. Arme oder Beine. Viele trauen sich auch nicht mehr
auf die Straße zu
gehen, weil es für sie sehr beschwerlich ist, aber auch weil sie die
ungläubigen Blicke
von „Normalgewichtigen" nicht sehen können.
Hier in dieser Gruppe geben wir den Betroffenen das Gefühl, nicht
allein zu sein,
ernst genommen zu werden und vermitteln den Kontakt zu Menschen, die
mit dieser
Krankheit umzugehen wissen.
Wir arbeiten mit Ärzten und Therapeuten zusammen und zeigen Wege,
Beschwerden
zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Sie,
die Betroffenen,
können Ihre Erfahrungen ebenfalls zum Nutzen aller einbringen. Da
diese Erkrankung
oft familiär bedingt ist haben Sie oder Ihre Kinder z.B. die Chance
der Früherkennung.
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